Sicherheitsbegriff · Planungsbegriff

Durchbiegung

Als Durchbiegung bezeichnet man die Verformung eines belasteten Regalbauteils zwischen seinen Auflage- oder Befestigungspunkten, etwa das Absenken eines Fachbodens in der Mitte unter Last.

Als Durchbiegung bezeichnet man die Verformung eines belasteten Regalbauteils zwischen seinen Auflage- oder Befestigungspunkten. Bei einem Fachboden zeigt sie sich beispielsweise dadurch, dass sich der Boden unter der Last in seiner Mitte nach unten absenkt.

Eine gewisse elastische Verformung kann konstruktionsbedingt auftreten. Entscheidend ist, dass die für das jeweilige Regalsystem zulässige Durchbiegung nicht überschritten wird. Eine starke oder ungewöhnliche Verformung kann auf eine Überlastung, eine ungünstige Lastverteilung oder ein beschädigtes beziehungsweise ungeeignetes Bauteil hinweisen.

In den Sicherheits- und Bedienungshinweisen für die betreffenden Kaiser-Fachbodenregale wird eine maximal zulässige Durchbiegung der tragenden Fachböden von L/200 der Stützweite angegeben. Bei einer Stützweite von 1.000 mm entspricht dies in diesem Dokument beispielsweise 5 mm. Gleichzeitig wird eine gleichmäßige Belastung der Fachböden verlangt.

Die Durchbiegung darf nicht mit der Tragfähigkeit gleichgesetzt werden. Ein Fachboden muss sowohl innerhalb seiner zulässigen Belastung betrieben werden als auch die für die Konstruktion vorgesehenen Verformungsgrenzen einhalten.