Stahl-, MDF-, oder Dekorboden?
Die Wahl des Fachbodens hängt von Lagergut, Umgebung und gewünschter Oberfläche ab.
Stahlboden - Der Klassiker
Stahlfachböden sind besonders robust und unempfindlich gegenüber vielen mechanischen Belastungen.
Sie eignen sich unter anderem für:
- Industrie
- Werkstatt
- Produktionslager
- Metallteile
- Bereiche mit erhöhten Anforderungen an Robustheit
Je nach Konstruktion und Umgebung kann eine verzinkte oder pulverbeschichtete Ausführung sinnvoll sein.
MDF-Fachboden
MDF-Platten besitzen eine homogene und vergleichsweise harte Oberfläche. Bei den MP-Standardregalen von Kaiser Systeme werden MDF-Platten eingesetzt.
MDF-Böden eignen sich besonders für:
- Kartons
- Kunststoffbehälter
- Werkzeug
- Ersatzteile
- trockene Lagerbereiche
- Werkstätten
- allgemeine Lageraufgaben
Vorteile:
- ebene, geschlossene Auflagefläche
- hohe Oberflächenhärte
- gute Nutzbarkeit für kleine Gegenstände
- keine offenen Zwischenräume
- für viele Standardanwendungen geeignet
MDF ist jedoch nicht automatisch für dauerhaft feuchte oder nasse Bereiche geeignet.
Dekorspanplatte
Dekorspanplatten besitzen eine melaminharzbeschichtete Oberfläche und sind mit einem ABS-Umleimer ausgestattet.
Sie eignen sich besonders für:
- Bürobereiche
- Archive
- Verkaufs- oder Präsentationsbereiche
- Anwendungen mit höheren optischen Anforderungen
Die beschichtete Oberfläche ist leichter zu reinigen als eine unbehandelte Holzwerkstoffplatte.
Welcher Boden ist der richtige?
Stahlböden sind sinnvoll, wenn Robustheit, Reinigung oder Feuchtigkeitsbeständigkeit stärker im Vordergrund stehen.
MDF ist eine gute Lösung für trockene Lagerbereiche und viele allgemeine Anwendungen.
Dekorböden eignen sich besonders für Büro, Archiv und optisch anspruchsvollere Bereiche.